Clariden
Nur ein Tag schön und kurzfristig Zeit freigeschaufelt, was macht man da? Am besten einen kurzen eintäger vom Pass aus. Die Clariden vom Klausenpass aus sollte es sein.
Früh morgens fuhren Caro und ich in Zürich los und hatten eine erste Schlüsselstelle zu überwinden bevor wir auf den Pass kamen. Wie organisiert man sich etwas zu essen wenn alles noch geschlossen ist? Klar, bessere Planung wäre nicht schlecht, aber dafür wars ja zu spät. Ein Selecta Automat rettete uns, wenn auch nicht gerade mit der besten Verpflegung.
Um halb sieben starteten wir, vor uns schon ganze Horden an Berggängern, nicht die einzigen mit der Idee. Wir trafen wieder mal das komplette Sortiment an lustigen Spasten an. Kurze Hosen mit Gamaschen war schon ein wenig das Highlight. Aber es gab auch glanzmomente der Seiltechnik auf dem Gletscher "oh, ab hier hats wieder Spalten, gehen wir mit Abstand". Wir hielten uns schön auf Abstand zu all denen.


Kurz vor dem Vorgipfel konnten wir auch noch die zwei vor uns ein- und überholen, was uns erlaubte ohne Steinschlag Gefahr den brüchigen Schlussanstieg anzugehen. Das war wichtig, den ich Spasst hatte den Helm im Auto vergessen. Nach knapp 3.15h standen wir auf dem Gipfel, und kehrten eigentlich sogleich um. Denn Auf dem Gipfel sassen ca. 20 Leute und es windete.

Der Abstieg fiel uns so auch leichter, auch wenn nun gleich alle hinter uns im Abstieg waren, soviel zum Steinschlag. Aber alle passten recht gut auf und es ward nie gefährlich. Nun da der kraxxlige Teil vorbei war, legten wir uns auf einem schöne Schotterrücken hin und relaxten ein wenig.
Der restliche Abstieg ging schnell und ging ein wenig in die Beine. Aber hauptsach weg von all den lustigen Leuten, die nicht wirklich wissen was sie tun.